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Schulpsychologischer Dienst des Bezirks Horgen

Fachbereich / Geschichte

1958 Planung eines Schulpsychologischen Dienstes (SPD) durch die Bezirksschulpflege Horgen.
1959 Eine Ärztin (KJPD) und ein «Hilfsklassenlehrer» (und Psychologiestudent) beginnen im Februar stundenweise zu arbeiten, «Vollabklärung» für Fr. 90.–.
1960 Definitive Einführung der schulpsychologischen Tätigkeit für die Gemeinden des Bezirks Horgen unter Aufsicht der Bezirksschulpflege. Bildung einer dreiköpfigen Aufsichtskommission (AK).
1962 Ausbau der Anstellung auf ein Halbamt, Ärztin arbeitet konsiliarisch weiter und neu eine Sekretärin. Die Abklärungen erfolgen meist in den Schulhäusern.
1964 Auf Initiative des Schulpsychologischen Dienstes werden in den gemeinden vermehrt ausgebildete Fachleute für die Stütz- und Fördermassnahmen angestellt und ein erster Ausbildungskurs Legasthenie angeboten. Anstellung einer ersten Schultherapeutin für den Bezirk (1965 – 1967).
1968 Schaffung einer hauptamtlichen Schulpsychologenstelle. Zusammenarbeit des Schulpsychologen mit den Schulärzten. Erste Praktika.
1971 Gründung des Zweckverbandes am 8.9. für den Schulpsychologischen Dienst Horgen durch alle Gemeinden des Bezirkes (Ausnahme Adliswil). Anstellung der ersten Psychologin und einer Schulfürsorgerin (bis 1986).
1972 Bezug von eigenen Räumlichkeiten im Bezirkshauptort Horgen im Schulhaus Dorf. Schaffung eines ständigen Sekretariates. Ausbau des Dienstes auf 2,5 Schulpsychologenstellen. Psychoanalytische Ausrichtung.
1974 Neuausrichtung auf Kurzdiagnostik und Lehrerberatung.
1979 20-jähriges Jubiläum. Ausdehnung der Tätigkeit auf Erziehungsberatung der Eltern und verstärkte Zusammenarbeit mit den Kindergärtnerinnen, Lehrpersonen und Therapeutinnen in den Schulgemeinden.
1980 Einführung des Orientierungsgesprächs mit der Möglichkeit der Direktanmeldung durch die Eltern.
1981 Die Logopädische IV-Abklärungsstelle wird im SPD angegliedert (Auflösung 2007).
1988 Ausbau auf 3,6 Schulpsychologenstellen.
1990 Anpassung der Statuten an die gesetzlichen Grundlagen und Präzisierung der Aufgaben.
1993 Umstellung auf Teamleitung (bis 2001).
1995 Stellenerweiterung auf 4,8 Schulpsychologenstellen.
1999 Mandat zur Begleitung der Kleingruppenschule Wädenswil. Stellenerweiterung 5,8 Schulpsychologenstellen. Evaluation durch Uni Bern (Lehrer, Eltern, Organisation). Starke Zunahme der Anmeldungen und Erweiterung der Aufgaben (Hochbebagung, Gewalt- und Krisenintervention, Vorkindergarten).
2003 Evaluation durch Uni Zürich (Nachbefragung der Eltern). Neues EDV- und Datenbanksystem. Erstes Postgraduate.
2004 Stellenerweiterung auf 6,2 Schulpsychologenstellen und 2,0 Sekretariatsstellen.
2007 Umsetzung neues Volksschulgesetz und neue Sonderpädagogik (vermehrte Beratungstätigkeit).
2009 50-jähriges Jubiläum. Kantonales Konzept Schulpsychologie. Erstellen von Fach- und Organisationsdatenbanken.
Berichte an Eltern.
2010 Einführung der neuen Zweckverbandsstatuten.